Jakob D. Rattinger & Ralf Waldner

Gambe & Cembalo  

Schlosskapelle
68723 Schwetzingen

Tickets from €28.50
Concessions available

Event organiser: Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V., Wildemannstraße 1, 68723 Schwetzingen, Deutschland

Select quantity

Einheitskategorie

Normalpreis

per €28.50

Schüler und Studenten

per €14.80

Total €0.00
Prices incl. VAT plus postal and service charges
Mail

Event info

Wege zu Mozart - die Gambe in Mozarts Spiegel

Jakob David Rattinger, Gambe & Ralf Waldner, Cembalo

Marin Marais (1656-1728) Suiten aus dem II., III. und V. Livre de Pièces de viole
W. A. Mozart (1756-1791) Klaviersuite C-Dur KV 399
Johann Christian Bach (1735-1782) Sonata di Cembalo e Viola da Gamba obligata in B-Dur Warb B 2b
Jean –Baptiste-Antoine Forqueray (1699-1782) La Morangis ou La Plissay - Chaconne
Johann Christian Bach (1735-1782) Cembalosonate in G-Dur op.17 Nr.1
Carl-Friedrich Abel (1723-1787) Suite d-Moll. Aus dem Drexel Manuscript
W. A. Mozart (1756-1791) „Rondo alla Turca“ aus der Klaviersonate Nr. 11 A-Dur KV 331 (KV 300i) - bearb. für Cembalo und Gambe aus der Zeit

60 Minuten ohne Pause

Carl Friedrich Abel gehörte seinerzeit in London zu den erfolgreichsten Sologambisten, obwohl der Stern der Gambe bereits im Sinken war. Gemeinsam mit Johann Christian Bach betrieb er die „Bach-Abel-Konzerte“, die erste Konzertreihe in Europa, die sehr erfolgreich war. Mozart traf als Kind in London auf die beiden Musiker; er studierte und kopierte die Symphonien Abels so genau, dass eine Symphonie Abels gar fälschlicherweise unter seinem Namen ins Köchelverzeichnis gelang.
Bei diesem Konzert hören wir, welche Kammermusik in der Londoner Zeit des jungen Mozart erklang. Dabei machen wir auch einen kleinen Schlenker nach Frankreich an den Hof Ludwigs XIV., um einen der berühmtesten Komponisten für Gambe kennenzulernen: Marin Marais, den Leiter des Orchesters der Académie royale de musique, der es wie kein anderer verstand, die Nuancen des Instrumentes zum Schwingen zu bringen.
Jakob Rattinger, in Bayern lebender Gambist, ist ein Musiker mit Leidenschaft: einfühlsam, virtuos und zugleich stürmisch affektreich weiß er die Grenzen der Gambe gekonnt auszuloten. Als Kulturschaffender baute Rattinger die Reihe „Barocktage Schobenhausen“ auf, die sich im Freistaat Bayern überregionaler Bekanntheit erfreut.
Ralf Waldner ist international als freischaffender Cembalist und Hammerflügelspieler unterwegs. Sein Repertoire erstreckt sich von früher Tastenmusik über die Werke Bachs und Scarlattis, sowie Musik der französischen Clavecinisten bis hin zu Uraufführungen von zeitgenössischen Cembalowerken, die speziell für ihn komponiert wurden.

Location

Schloss Schwetzingen
Schloss-Straße 2
68723 Schwetzingen
Germany
Plan route
Image of the venue

Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.

Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.

Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.